
Was macht das Leben spannend?
Richtig, Abwechslung und Vielfalt. Das Forschen nach Neuem, Unentdecktem oder - wie im Fall des Austrian Blues Masters - Ungehörtem. Das kulturelle Eintacuhen in eine Welt voller Überraschung gehört wohl zu dem was wir gerne als “Salz in der Suppe” bezeichnen.
Dass uns dieses Eintauchen alljährlich ermöglicht wird, hat einen speziellen Namen: Oliver Mally. Seit er die Idee des Austrian Blues Masters geboren und im Jahr 2000 das erste Mal umgesetzt hat - damals mit Hans Theesink, Christian Tozzler’s Blues Wave und Erik Trauner als Gästen, - arbeitet der “Sir” unermüdlich am Fortbestehen und der Weiterentwicklung des Festivals. Und trotz ebenso alljährlicher Probleme mit dem Auftreiben der nötigen Sponsorgelder und dem Desinteresse der Massenmedien ist es ihm immer wieder gelungen. Dafür gebührt ihm auch an dieser Stelle einmal uneingeschränkter Dank!
Der große Westcoast-Gittarist Rusty Zinn meinte einmal: “Blues hat eine spezielle Botschaft, Blues erzählt die Geschichte des Lebens. Das führt dazu, dass sich jedermann im Blues wieder finden kann, unabhängig von Alter, Geschlecht oder Rasse. Jeder kann den Blues fühlen und damit bietet diese Musik universelle Bezugspunkte. Um den Blues zu spielen bedarf es eines speziellen Gefühles. Dieses wiederum ist aber unabhängig davon, wo du geboren bist. Es muss in dir drinnen sein.” Dieser Maxime war das Austrian Blues Masters von Anbeginn an verpflichtet. Während andere Festivals danach trachten, ausschließlich amerikanische Musiker zu verpflichten, ist Leibnitz stets eine weitaus internationalere Begegnungsstätte des Blues gewesen. Und außerdem haben die Veranstalter unablässig ihr Ohr am Puls des Bluesgeschehens.
Austrian Blues Masters 2007
Fr. 13. & Sa. 14. April
In den letzten Jahren ist gerade der skandinavische Blues - in seiner weiteren Definition - immer mehr in den Mittelpunkt nicht nur der europäischen Blueszene gerückt. Hohes technisches Können trifft hier oftmals auf große Emotion und nicht minde geringe Eigenständigkeit. Dass dies 2007 auch im Rahmen des Austrian Blues Masters gewürdigt wird, spricht einmal mehr für die Qualität des Festes. Dänemark und Norwegen werden sich somit heuer in den bunten Reigen jener Nationen einreihen, welche die Gastfreundschaft des Austrian Blues Masters und seiner Protagonisten bereits genießen durften und den Ruf des Festivals mittlerweile in alle Welt getragen haben. Damit wird überdies der unzweifelhaft bestehenden, völkerverbindenden Eigenschaft des Blues Rechnung getragen. Mögen zahlreiche Fortsetzungen folgen!


